DER NEUE OPERNFÜHRER



Autor Hans Koeltzsch
   
Verlag
Deutscher Bücherbund Stuttgart - Hamburg
(Vorwort von 1967)
   
Beschreibung 558 Seiten, gebunden
Format: 13,6 x 21,4 x 3,8 cm
Gewicht: 656 g
Mit zahlreichen Abbildungen und Notenbeispielen
   
Zustand Schutzumschlag gebraucht (etwas eingerissen), Buch gut
   

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DER NEUE OPERNFÜHRER

Im Urteil der Presse

Hans Koeltzsch, der Hamburger Musikwissenschaftler und Kritiker, hat einen Opernführer geschrieben, der sich in mehr als einer Hinsicht vom Schema solcher Kompendien unterscheidet. Er begnügt sich nicht mit der bekannten objektiven Inhaltsangabe der Werke, sondern charakterisiert sie zugleich in ihrem Wesen und Stil mit der ganzen Erfahrung eines Kenners. Zugleich ordnet er sie ein in die Geschichte der Oper, gibt nach den Anfängen mit Monteverdi, Purcell, Händel und Gluck eine Charakteristik der komischen Oper, gibt dem klassischen Dreigestirn Haydn, Mozart und Beethoven ausführlichen Raum, faßt die Oper der Romantiker und die deutsche bürgerliche Oper zusammen, zeigt Italien auf dem Wege zu Verdi, schildert die Grand Opera und die Opera Comique im Paris des 19. Jahrhunderts, stellt Verdi und Wagner in ihrer ganzen Bedutung dar. Es folgen die bunte Opernwelt bis zum Ausklang des vorigen Jahrhunderts, die nationalen Opernbewegungen in Rußland, der Tschechoslowakei und anderen Ländern und die Oper der Gegenwart. Hier fehlt keiner, von Busconi, Schönberg, Berg, Strawinsky bis Orff, Egk, Honegger, Gershwin, Menotti, Britten, Blacher und Henze. Daran schießen sich noch die wichtigsen Operetten und die Zusammenstellung einiger Bühnenmusiken. Kapitel über die schönen Simmen, die berühmten Dirigenten, die berühmtesten Theater und Theaterbauten ergänzen das Material. Schließlich erhält der Opernfreund eine aufschlußreiche Schilderung über das Werden einer Opernaufführung. Dankbar werden die Leser auch für das umfangreiche Verzeichnis von Schallplattenaufnahmen vollständiger Opern unter dem Titel "Oper im Heim" sein. Angefügt sind die Zeittafeln der Uraufführungsjahre der Opern, der Lebensdaten der Komponisten und die notwendigen Register.
Der Leser fühlt sich durch das ganze Buch von einem Mann begleitet, dessen innere Anteilnahme in jedem Satz spürbar wird. Das Werk ist aus einem Guß, es ist ein idealer Opernführer, wie es wenige gibt. Notenbeispiele begleiten die Analysen der wichtigsten Werke. Zahlreiche Bilder geben die Porträts der Komponisten, Dirigenten, der Sänger und Sängerinnen, Szenenbilder und Darstellungen der großen Operntheater. So liegt hier mehr als ein Hilfsmittel vor dem Anhören einer Oper vor, sondern ein Kompendium der Oper, von dem man nur sagen kann, daß es sich bald einen bevorzugten Platz im Hause der Opernfreunde schaffen wird.
(Stuttgarter Zeitung)

Ein Buch, das mit seinem Reichtum und seiner lebendigen aktuellen Gestaltung der Konkurrenz, deren es ja auf diesem Felde genug gibt, wohl standzuhalten vermag. (Mannheimer Morgen)

Wir wüßten nicht, wie ein Opernführer aussehen müßte, der besser als dieser sein könnte.
(Heidelberger Tageblatt)